Biomasseheizung – Informationen, Preise und Kosten

Im Heizkessel einer Pelletheizung werden Pellets aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz verfeuert. Dabei wird ein Wirkungsgrad von über 90 Prozent erzielt. In Betrieb und Wartung sind Pelletheizungen mit Öl- oder Gasheizungen vergleichbar. Der Brennstoff wird automatisch zugeführt. Die Wärmeverteilung erfolgt wie bei anderen Zentralheizungssystemen über erwärmtes Wasser.

In unserem Kompetenzzentrum für alternative Energien können Sie eine komplette Pelletheizanlage in Betrieb sehen:

Das alte Bahnhofsgebäude wird seit seiner Sanierung im Jahr 2006 mit dem umweltfreundlichen System beheizt, kombiniert mit einer Solarthermieanlage.

Der Brennstoff Pellets

Pellets stellen die komprimierteste Form von Holzenergie mit einem hohen Brennwert dar. Zur Herstellung von Pellets nach DIN-Plus oder ÖNORM werden zu 100 Prozent naturbelassene Holzreste verwendet. Dieser Rohstoff fällt in großen Mengen in Form von Hobel- oder Sägespänen als Abfallprodukt in der holzverarbeitenden Industrie an. Feinkörnige Holzreste werden unter hohem Druck verdichtet und pelletiert, das heißt in zylindrische Form gepresst. Der Rohstoff wird trocken gelagert und transportiert. Eine absolut trockene Lagerung ist unbedingt notwendig. Nur so lässt sich bei einer Pelletheizung eine einwandfreie und effektive Verbrennung gewährleisten.

Tipp: Die Lagerung der Pellets ist unkompliziert, braucht allerdings etwas Platz. Der Brennstoff ist preisgünstig und bietet gegenüber Heizöl ein erhebliches Einsparpotenzial: So werden für ein Einfamilienhaus 4 bis 5 Tonnen Pellets pro Jahr verbraucht – zum Preis von 800 bis 1.000 Euro. Bei einem vergleichbaren Verbrauch von 2.500 Litern Öl fallen (bei einem angenommenen Ölpreis von 65 Cent pro Liter) dagegen Kosten von jährlich 1.880 Euro an.

Dank ihrer effizienten Technik und des nachwachsenden Brennstoffs gehört die Holzheizung zu den umweltfreundlichsten Heizlösungen. Wer für sein neues Haus eine Holzheizung kauft oder bei einer Sanierung den alten Kessel durch eine neue Holzheizung ersetzt, hat in der Regel einen Anspruch auf staatliche Fördermittel. Zu den bekanntesten Institutionen gehören das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BAFA sowie die Kreditbank für Wiederaufbau KfW.

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Förderung kurz erklärt.

Wir unterstützen Sie bei der Antragstellung:

Ihr Anprechpartner Herr Hapke erreichen Sie unter Tel: 036421 22415

Pelletheizungen sind besonders geeignet für die Sanierung im Bestand, zum Beispiel, wenn eine alte Ölheizung ausgetauscht werden soll. Der Kessel wird ersetzt, die vorhandenen Heizkörper können weiter genutzt werden.

Eine gute Einsatzmöglichkeit für Pelletheizungen sind zum Beispiel Schulen im ländlichen Raum mit einem erhöhten Leistungsbedarf, wenn es keine Versorgung mit Fernwärme oder Gas gibt.

Tipp: Wer mit Pellets heizt, braucht keine Bedenken zu haben, dass kostbares Holz verfeuert wird, denn für die Presslinge werden beispielsweise Sägespäne verarbeitet, die in der Möbelproduktion als Rückstände anfallen.